Dapoya

Grundschule in Dapoya

Mit dem Bau der Grundschule in Dapoya wurde 2011 begonnen. Bis im Februar 2015 sind 4 Klassenzimmer, Latrinen und 1 Brunnen fertiggestellt worden. Die Schule in Dapoya ist ein über den Hilfsfonds abgewickeltes Projekt der drei Geschäftsführer des Ingenieurbüros SBP in Stuttgart.

Erster Bauabschnitt (Oktober 2010)

Seit Oktober 2011 geht die erste Klasse (56 Kinder) zur Schule. Das restliche Schulgebäude für insgesamt 6 Klassen ist in Vorbereitung. Das zuerst erstellte Gebäude wird nach Vollendung der 6 Klassenräume in einen Kindergarten umgewandelt. Diese Schule hebt sich ab von den bisher gebauten. Viele sagen, es sei die schönste und zweckmäßigste in Burkina.
Das Besondere an dieser Schule in Kürze:
a) Verwendung von Lehm (+7% Zement) als Baustoff der Ziegel = Schonung von Ressourcen. Die rötliche Farbe ist die des Lehms;
b) Das Gebäude wird ohne Strom gekühlt (die Klimakonzeption wurde von TRANSSOLAR in Zusammenarbeit mit SBP, beide aus Stuttgart, entwickelt), die Raumhöhe wurde gestreckt und das Dach unterlüftet;
c)  Erdkanäle unterstützen mit einem Solarkamin diesen Kühlungseffekt. Eine geniale Technik!

Beide Firmen sind langjährige „Unterstützer“ unseres Vereins, herzlichen Dank an dieser Stelle.

Zweiter Bauabschnitt (Oktober 2014)

Der zweite Bauabschnitt der Schule in Dapoya wurde 2014 begonnen. Es sind zwei weitere Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer entstanden. Nach Fertigstellung im Februar 2015 stehen hier insgesamt 6 Klassenräume für je 60 Schüler bereit, d.h. 360 Schüler können hier zur Schule gehen und unterrichtet werden. Wir begrenzen die Schülerzahl auf 60. An anderen Schulen sitzen teilweise bis zu 150 in einem Raum. Deshalb können wir glücklich sein, dass unsere Lehrer maximal 60 Kinder unterrichten dürfen! Passam, unser 1. Vorsitzender, war Mitte Februar 2015 vor Ort und konnte die Schule selbst in Augenschein nehmen. Er hat auch veranlasst, dass die Fensterläden dieses mal nicht in ‚Rost‘, sondern in den lebendigen Farben Blau und Gelb gestrichen wurden. Es soll den Kindern Freude und Hoffnung vermitteln und die Kreativität anregen.

Dritter Bauabschnitt (November 2015)

Inzwischen wurde in Dapoya mit dem dritten und letzten Bauabschnitt begonnen. Es werden nochmals zwei Klassenzimmer gebaut. Es geht zügig voran. Bereits Anfang Dezember 2015 ist das Fundament betoniert und die Stützpfeiler für die Wände ebenso. Bis Mitte Dezember 2015 sind die Wände hochgezogen. Nun fehlt nur noch das Dach. Wenn die Arbeiten weiter in diesem Tempo voranschreiten, können bald weitere Kinder in den Räumlichkeiten unterrichtet werden.

Grundschule in Dapoya vollendet (Juni 2016)

Nun hat die Schule in Dapoya auch noch ihren letzten farbigen Schliff bekommen. Die Fensterläden und Türen sind blau und gelb gestrichen worden, so wie bei den anderen Unterrichtsgebäuden auch. Das soll die Lebensfreude sowie die Kreativität der Kinder anregen. Die Klassenräume des dritten und letzten Bauabschnitts wurden schon im Februar 2016 bezogen. Mit der steigenden Klassenzahl hat das Kultusministerium entschieden, den bisherigen Schulleiter durch eine Rektorin zu ersetzen, die nun seit Oktober 2015 die Schule leitet!
Hier geht es um die schönste Schule im Umkreis von 100 km, welche mit Lehmziegel gebaut wurde. Fast 30 Lehrer, davon 15 junge Referendare, unterrichten hier 450 Kinder. Schönheit ist motivierend! Wir sagen Danke an unsere Unterstützer vom Büro SBP aus Stuttgart.

Solaranlage montiert (Januar 2017)

Bei seinem Burkina-Besuch Anfang Januar 2017 konnte Passam Tiendrebeogo der Inbetriebnahme der neu installierten Solaranlage auf der Grundschule in Dapoya beiwohnen. Dadurch wird nun auch an dieser Schule durch die neu gewonnene Elektrizität der abendliche Erwachsenenunterricht möglich gemacht. Schüler und Lehrer sind hoch motiviert und freuen sich an der schönen Schule.

Wechsel in der Schulleitung

Die im Oktober 2016 eingesetzte Rektorin hat ihren Posten einem Kollegen übergeben, der ganz in der Nähe der Schule wohnt. Sie selbst musste jeden Tag 30 km Anfahrt mit einem Motorroller bewältigen, was auf die Dauer zu mühsam war.

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