Schulbau

Schulbau in Burkina Faso

Wir unterstützen den Staat Burkina in seinen Bemühungen für Bildung und Weiterbildung seiner Bevölkerung.

Vorgehensweise

Will der Hilfsfonds eine Schule bauen, fragt er beim Kultusministerium an, welche Dörfer oder Regionen noch Schulen benötigen. Der Vorschlag des Ministeriums wird aufgegriffen, die Schule geplant, gebaut und mit Einrichtungsgegenständen ausgerüstet. Zur Eröffnung kommt dann ein Vertreter des Ministeriums und übernimmt die Schule. Mit der Eröffnung geht sie in Staatseigentum über, der Staat bezahlt im Weiteren die Lehrer. Die Gebäudeinstandhaltung wird durch den Hilfsfonds geleistet.

Unser Bestreben

Da es auf dem Land in Burkina wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt (80% sind mit Fahrrad und Moped unterwegs) und die Kinder zu Fuß in die Schule gehen, ist es notwendig möglichst viele Schulen in Dorfnähe zu bauen (Idealfall wäre eine Entfernung von weniger 8 km Fußweg).

Bisher gebaute Schulen

Landkarte Burkina Faso mit Standort gebauter Schulen

Landkarte Burkina Faso

Insgesamt wurden seit der Gründung des Vereins im Jahr 1999 insgesamt 9 Grundschulen und 1 Berufsschule an verschiedenen Standorten gebaut: Larama, etwa 50 km von Bobo, und Villy, Yalegtenga, Dapoya sowie die Berufsschule in der Nähe Koudougou, Yako, Sassa und  Boura im nördlichen Burkina. In der Regel werden 50 bis 80 Kinder von einem Lehrer unterrichtet. So muss jährlich ein Klassenzimmer für jeden Jahrgang hinzugebaut werden, um die Schüler aller 6 Jahrgänge einschulen zu können. 2016 wurde mit dem Bau einer Schlule für sehbehinderte und blinde Kinder in Nouna begonnen. Auch diese Schule wird von uns unterstützt. Jedes Jahr besuchen Delegationen aus Deutschland die Projekte, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

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